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Grundstein für Jugendhaus gelegt
Mittwoch, 08. Juni 2011

Am Mittwoch hat Bürgermeister Hubert Handke zusammen mit der Christin Wolscht, die bei der Stadt Bauprojekte aus dem Konjunkturpakets II betreut, den Grundstein für das zukünftige Kinder- und Jugendhaus in Schönow/Friedenstal gelegt.

 

In Anwesenheit der beiden Architektinnen, beteiligter Bauleute und Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung - wie deren Vorsitzende Gudrun Gaethke - versenkten sie eine Kupferhülse, die unter anderem das aktuelle Amtsblatt, einem Münzsatz und Kinderbilder enthält. Wie bestellt ertönte als krönender Abschluss ein gewaltiger Donnerhall.

 

Bei der Begrüßung hatte sich der Bürgermeister bei den Stadtverordneten für die Kooperation in der Planung des multifunktionalen Neubaus bedankt. Ihn freue es, dass sie sich „mit Nach-druck für die Projekte einsetzen", die Kinder und Jugendliche zu Gute kommen. Dass sich das Bernauer Architektenbüro bei der Planung und Umsetzung an einem Findling orientierte, lobte er als „kreativ und passend". Die Verwendung des Sichtbetons innen und außen symbolisiert dabei das robuste Gestein, das begrünte Dach die oft grünliche Oberfläche von Findlingen, erklärte Architektin Martina Reimann.

 

Kinder und Jugendliche aus Schönow und Friedenstal waren von Anfang an mit ihren Ideen in die Planung einbezogen. So wurde der Wunsch aufgenommen, einem großzügigen Ge-meinschaftsraum sowie separate Rückzugsräume zu schaffen. Der Gemeinschaftsraum wird das kommunikative Zentrum des Jungendhauses sein. Von hier aus sind mehrere kleinere Räume erreichbar - wie Küche, Werkstatt und Probenraum. Mittels eines Raumteilers kann er in zwei Bereiche separiert werden. Im Außenbereich wird es eine großzügige, größtenteils überdachte Terrassenfläche geben. Zudem werden Tischtennisplatten, eine Kletterwand und ein Beachvolleyballfeld geschaffen. Im gegenüberliegenden Hang sind integrierte Sitzstufen in Form einer Tribüne vorgesehen.

 

Die Gesamtinvestition beträgt etwa 1,25 Millionen Euro. Die Stadt beteiligt sich mit rund 509.000 Euro, der übrige Teil stammt aus Mitteln des Konjunkturpakets II. Noch in diesem Jahr soll der Neubau seinen künftigen Nutzern übergeben werden, so Bauingenieurin Christin Wolscht.

 


 
 
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