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Heiß diskutiertes Thema ist derzeit die Frauenquote. Während vielerorts das Für und Wider abgewogen wird, haben in Bernau längst die Frauen das Sagen. So haben in den Geschäfts-führungen der städtischen Gesellschaften fünf Frauen und drei Männer - zwei davon im Ne-benamt - den Hut auf. In den Aufsichtsräten beträgt der Frauenanteil 20,63 Prozent. Zum Vergleich: Laut EU-Kommission sind in Deutschland nur 13 Prozent der Aufsichtsräte großer Dax-Unternehmen weiblich.
Spitze sind Bernaus Frauen auch in Ehrenämtern. Mit Gudrun Gaethke steht bereits in der dritten Wahlperiode eine Dame der Bernauer Stadtverordnetenversammlung vor und Angelika Manteuffel ist seit mehr als vier Jahren Vorsitzende der Verbandsversammlung des WAV „Panke/Finow".
Bürgermeister Hubert Handke ist froh, „dass wir so taffe Frauen in Bernau haben". Auch im Rathaus kann er sich auf sie verlassen. Zwar dominieren in der vierköpfigen Dienststellenlei-tung nach wie vor die Herren, doch seit Januar gehört mit der Dezernentin Michaela Waigand auch eine Dame dazu.
Auf Amtsebene ist das so genannte schwache Geschlecht eindeutig das stärkere. Die Fachäm-ter der Stadtverwaltung werden von sechs Frauen und drei Männern geleitet. „Der hohe Frau-enanteil wurde nicht durch eine Quote erzwungen, sondern ist allein der Fachkunde der Frau-en zu verdanken. Wir können für uns lediglich in Anspruch nehmen, dass wir den Blick dafür offen hatten", so Handke. Dies beträfe sowohl die verwaltungsinternen als auch die Entschei-dungen im politischen Raum. Auch in Anbetracht des bevorstehenden 100. Internationalen Frauentages seien das gute Nachrichten aus Bernau.
Natürlich wird der Frauentag in der Hussitenstadt gefeiert. Wie immer gemeinsam von altein-gesessenen und neu zugezogenen Frauen aus verschiedenen Ländern, damit international. Mehr dazu unter www.bernau.de in den „Stadtnachrichten".
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