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Gertrud Köhn ist am Sonntag 101 Jahre alt geworden
Dienstag, 14. Dezember 2010
Gertrud Köhn, Bewohnerin des Seniorenwohnparks Am Kirschberg, hat am Sonntag ihren 101. Geburtstag gefeiert. Zu den Gratulanten am Vormittag gehörten neben Pastor Johannes Feldmann und Mitarbeitern der Einrichtung auch Bernaus Bürgermeister. „101 Jahre - das ist wahrlich ein magisches Alter. Ich überbringe Ihnen die besten Glückwünsche an diesem besonderen Tag", sagte Hubert Handke, als er der fröhlichen Dame einen bunten Blumenstrauß überreichte.

Am Nachmittag feierte die Familie den Ehrentag - samt der fünf Urenkel und drei Enkelinnen - bei Kaffee und Kuchen in Zeuthen.


Bis zum vergangen Jahr hatte Gertrud Köhn in Berlin-Köpenick noch eine eigene Wohnung. „Das ist sicher eine Seltenheit", ist Sohn Wolfgang Köhn stolz. Um sie näher bei sich zu haben, erfolgte dann der Umzug nach Lobetal.

 

Nach Berlin war Gertrud Köhn aus Ostpreußen gekommen. Dort hatte sie unter anderem als Hausangestellte und Näherin gearbeitet. Bis ins hohe Alter sind Stricken, Backen und Kochen ihre große Leidenschaft geblieben.

 

Mit ihrem Mann Fritz, einen Elektroinstallateur, wohnte sie im „Prenzlberg", wo dann auch Sohn Wolfgang Köhn, 1936 geboren, aufwuchs. Kennengelernt hat sich das Paar jedoch in Grunewald, am beliebten Roseneck.


Das Bedürfnis in die Ferne zu reisen, hatte Gertrud Köhn nie. Berlin und Umgebung - da fühlte sie sich immer am wohlsten. An Wochenenden und Feiertagen schwang sich die Familie oft aufs Fahrrad und radelte entlang der Prenzlauer Allee in Richtung Wandlitzsee und Liepnitzsee. In dieser „wunderbaren Gegend" ist Gertrud Köhn nun Zuhause, freut sich Wolfgang Köhn für seine Mutter.

 


 
 
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