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Der Winter mit seiner weißen Pracht hat jetzt auch in Bernau Einzug gehalten. Seit heute Morgen 4 Uhr sind Mitarbeiter des städtischen Bauhofs sowie der von der Stadt beauftragten Firma Rahlf mit LKWs, Multicars und Kleinräumgeräten unterwegs, um Schnee von Straßen, Geh- und Radwegen, Plätzen und in Parks zu räumen, diese mit Streusand abzustumpfen und so die Rutschgefahr für Fahrzeuge und Fußgänger zu verringern.
„Im Großen und Ganzen läuft der Winterdienst reibungslos", schätzt Bauhofleiter Marco Böttcher die erste „Feuertaufe" in diesem Winter ein. Er bittet jedoch um Verständnis dafür, dass der Bauhof nicht überall gleichzeitig sein kann. Die Verkehrsteilnehmer bittet er, sich auf die winterlichen Bedingungen mit Schnee und Eisglätte einzustellen, ihre Fahrweise entspre-chend anzupassen und auch mehr Zeit fürs Autofahren einzuplanen.
Alles in allem müssen in Bernau 180 Kilometer Straße sowie rund 40.000 Quadratmeter Gehwege, Haltestellen und Plätze winterdienstmäßig betreut werden. Der städtische Winter-dienst ist in zwei Schichten organisiert und erfolgt von 4 bis 22 Uhr. Für Bundes- und Lan-desstraßen ist die Straßenmeisterei Biesenthal zuständig.
Die Winterwartung der Gehwege obliegt laut Straßenreinigungssatzung den Anliegern. Gere-gelt ist darin auch, dass Salz nur in Extremsituationen - so bei Eisregen - und an besonders gefährlichen Stellen wie Treppen oder Rampen aufgebracht wird.
Bürgermeister Hubert Handke appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Gehwege vor ihren Häusern von Schnee und Eis zu räumen. „Bitte denken Sie daran, dass ein nicht oder schlecht beräumter Gehweg für einen Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder mit anderwei-tiger Einschränkung ein unüberwindbares Hindernis darstellen kann."
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