 Lange ist die Zeit der Eroberungen vorbei, als sich Städte wie Bernau mit Befestigungsanlagen vor Angriffen schützen mussten. Geblieben sind die Bernauer Wälle, Gräben und die Stadtmauer mit Steintor, Hungerturm, der Pulverturm und Andeutungen der Lughäuser. In den vergangenen Jahrhunderten hat man in den Wallanlagen, die eine Besonderheit in der Mark Brandenburg darstellen, die unterschiedlichsten Baumarten angepflanzt. Die Stadtmauer, die die Innenstadt umschließt, wird von einem grünen Gürtel umgeben. Im Jahre 1884 erhielten die einzelnen Wälle offizielle Namen und wurden mit Tafeln gekennzeichnet. Bis heute sind noch sieben von acht Stadtwällen vorhanden.
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