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Ferienprogramm der Stadtbibliothek Bernau
Montag, 04. August 2008
Die Bernauer Stadtbibliothek bietet ein Ferienprogramm an, zu dem interessierte Schüler herzlich eingeladen sind. Die Veranstaltungen beginnen alle um 10 Uhr und dauern ungefähr eine Stunde. Die Teilnahme daran ist kostenfrei.

Um Anmeldung unter Telefon (0 33 38) 76 35 20 oder direkt in der Stadtbibliothek, Breitscheidstraße 43 b wird gebeten.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

Mittwoch, 6. August: Basteln
Wir basteln Tiere und Windräder.
Bitte Tuschkasten, Buntstifte und Schere mitbringen.

Mittwoch, 13. August: Zuhören und Malen
Zu einer Geschichte wird gemalt und ein eigenes Buch gestaltet.
Bitte Buntstifte mitbringen.

Mittwoch, 20. August: Bilderbuchkino
Wir lesen die Abenteuer von Pernix, dem kleinen Saurier und zeigen dazu Dias.

Mittwoch, 27. August: Tierrallye
Rätsel und Geschichten über allerlei Tiere.
 
15. bis 20. September 2008: Kinderfilmfest in Bernau
Donnerstag, 31. Juli 2008
Unter dem Motto „Ich habe einen Traum“ findet vom 15. bis 20. September in der Bernauer Stadthalle am Steintor das diesjährige Kinderfilmfest statt.

Veranstaltet wird es durch die Stadt und das LISUM Berlin-Brandenburg. Wieder stehen für Kinder ab drei Jahren bis ins jugendliche Alter Filme zur Auswahl, die nicht unbedingt zu den großen „Kinokassenhits“ zählen, oft jedoch auf internationalen und nationalen Filmfesten ausgezeichnet wurden und für die pädagogische Arbeit wichtige Inhalte transportieren. Diese Filme werden deshalb auch nicht einfach nur gezeigt, sondern im Anschluss nachbereitet.

Dazu arbeitet das Bernauer Kulturamt mit erfahrenen Sozialpädagogen aus Bernauer Jugendvereinen und -einrichtungen zusammen. „Die Kinder erhalten beim Filmfest die Möglichkeit, sich nachhaltiger als sonst üblich mit dem Filmstoff auseinander zu setzen, was in der Schule oder der Kindereinrichtung natürlich noch weitergeführt werden kann“, erläutert Sabine Oswald-Göritz vom Kulturamt. „Dazu gibt es mit Beginn des neuen Schuljahres auch ausführli-che Informationsmaterialien zum Inhalt der Filme und mit Anregungen für eine weitere Be-schäftigung mit dem Gesehenen innerhalb der Gruppe. Es wäre schön, wenn viele Pädagogen dieses Angebot für ihre Unterrichtsgestaltung nutzen würden.“

Anmeldungen und Rückfragen unter Tel. (0 33 38) 36 5-3 11 (Sabine Oswald-Göritz) und 3 65-3 10 (Gabriele Karla). Willkommen zum Kinderfilmfest sind auch Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln.
 
Auf zum Grünen Wochenende nach Börnicke
Samstag, 26. Juli 2008
Feldmaus-Barni.jpgWer Landleben genießen, Landluft schnuppern und Landlust spüren möchte, sollte sich den 30. und 31. August schon mal im Kalender vormerken. Dann gibt es in Börnicke das „Grüne Wochenende“. Mit von der Partie auf dem Schloss- und Gutshof sind zahlreiche Landwirte aus der Region, Tourismusanbieter und Künstler. Die Besucher können sich auf einen Festumzug mit geschmückten Erntewagen und Landmaschinen, einen Bauern- und Handwerkermarkt, eine Bauernolympiade, Musik und Theater, ein märchenhaftes Kinderprogramm sowie auf ein Orgel- und Trompetenkonzert in der Dorfkirche freuen. Besichtigen kann man die Automobilausstellung „Freie Fahrt für Frauen“, eine Ausstellung „Rund um die Kartoffel“ und eine Exposition über das Landleben. „Die jüngsten Gäste werden sich bestimmt auf dem Kinderbauernhof besonders wohl fühlen und wer gern kocht, dem sei ein Besuch des Schlossgartens empfohlen“, so Monika Ulbricht vom Bernauer Fremdenverkehrsamt. Für Samstagabend stehen dann ein Lampionumzug durch den Schlosspark und eine Feuershow auf dem Programm. An beiden Tagen werden Schlossführungen sowie Rundfahrten mit Traktoren und Kutschen durch Börnicke angeboten. Jeweils von 10 bis 14 und von 16 bis 20 Uhr verkehrt zwischen dem Bernauer Bahnhof und Börnicke ein Busshuttle. Um 13.55 Uhr fährt ein Bus von Börnicke, zum Bernauer S-Bahnhof und dann weiter zum Sportplatz nach Rehberge, wo das Landesböllertreffen stattfindet. Um 15.45 Uhr fährt der Bus dann zurück nach Börnicke. Maskottchen des Grünen Wochenendes ist die Feldmaus Barni. Wer Lust hat, eine Geschichte über die Maus zu schreiben, wird gebeten, diese an das Fremdenverkehrsamt zu schicken. Die drei besten Texte werden prämiert. Kinder sind eingeladen, als Feldmaus verkleidet am Festumzug teilzunehmen. Organisiert wird das Grüne Wochenende gemeinsam vom Kreisbauernverband, vom Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. und der Stadt Bernau bei Berlin.

Für weitere Informationen steht das Fremdenverkehrsamt, Bürgermeisterstraße 4 unter Tel. (0 33 38) 76 19 19 oder per E-Mail unter fremdenverkehrsamt@ bernau-bei-berlin.de gern zur Verfügung.
 
Zirkuscamp vom 17. bis 23. August in Klosterfelde
Donnerstag, 17. Juli 2008
Wer Lust hat, Zirkusluft zu schnuppern, kann sich noch für das Zirkuscamp in den Sommerferien anmelden. Dieses wird vom 17. bis 23. August als Gemeinschaftsprojekt von Wandlitz, Bernau, Eberswalde, Panketal und dem Zirkus Zapp Zarap aus Leverkusen für Kids von 11 bis 15 Jahren angeboten. Dazu wird auf dem Klosterfelder Sportplatz ein großes Zirkuszelt aufgebaut.
Angeboten werden Einrad-Fahren, Akrobatik, Balance, Jonglage, Schwingen, Zauberei, Clownerie, Fakir und andere tolle Freizeitaktivitäten“, informiert Bernaus Stadtjugendpflegerin Kristin Schöppe. Übernachtet wird in Zelten. Die Teilnahme am sechstägigen Camp mit Vollverpflegung kostet aufgrund der Förderung durch die beteiligten Gemeinden nur 75 Euro. Eine zusätzliche Förderung ist im Bedarfsfall möglich.

Nähere Informationen unter Tel. (0 33 38) 36 53 21 (Stadtjugendpflege Bernau) oder (030) 54 73 80 21 (Jugendkoordination Panketal).
 
Bürgermeister zeichnete Schüler aus
Montag, 14. Juli 2008
Schuelerehrungen.jpgDie besten und aktivsten Schüler von städtischen Schulen hat Bürgermeister Hubert Handke am Freitag im Rathaus ausgezeichnet. „Wir möchten diejenigen würdigen, die besondere Leistungen erbringen“, so das Stadtoberhaupt. Den Schülern soll damit die Anerkennung der Stadt als Schulträger zuteil werden. Wer ausgezeichnet wurde, war von den Schulen entschieden worden. Dabei spielten sowohl die Leistungen als auch das Engagement in der Schule eine Rolle. So gehören Klassensprecher, Schülerlotsen und erfolgreiche Teilnehmer an Jugendwettbewerben zu den Ausgezeichneten. Nachdem der Bürgermeister seinen Gästen herzlich gratuliert hatte, überreichte er ihnen Urkunden, Blumen sowie Bücher- und Kinogutscheine. Er riet ihnen, die Schulzeit zu nutzen, um sich so viel Wissen wie nur möglich anzueignen. Aber erst einmal wünschte er ihnen erlebnisreiche Sommerferien.

Ausgezeichnet wurden Matthias Pazulla und Maja Sofie Riepen von der Grundschule am Blumenhag, Rebecca Schetzka, Nikita Dybak und Lorenz Rotermund von der 3. Grundschule, Judith Rehaag und Jean-Claude Hübner von der Grundschule an der Hasenheide, Tabea Steinhausen von der Grundschule Schönow sowie Nicole Tronnier, William Wagner, Alexander Weiß und Eric Hannemann von der Oberschule Bernau. Bereits bei der Zeugnisausgabe Ende Juni wurden die Abiturientinnen Marie Gervelis und Stephanie Wegner von der Gesamtschule mit gymnasialer Oberschule für ihre hervorragenden Leistungen geehrt.

Foto: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin
 
Kinder-Theater-Workshop: Helden gesucht!
Dienstag, 08. Juli 2008
„Bist du ein Held so wie wir? Bist du zwischen 8 und 12 Jahre alt und auf der Suche nach dem Glück oder nach einem spannenden Ferienerlebnis? Dann komm vom Dienstag, dem 26. bis Donnerstag, dem 28. August zum Kinder-Theater-Workshop der FRAKIMA. Denn wir begeben uns auf die Spuren des Glückshändlers. Es heißt, er reite auf einem weißen Kamel durch die Wüste und wer ihn trifft und vom ihm Glück abhandeln kann, dem geht es gut bis an das Ende seiner Tage. An drei Tagen wollen wir in einer Schauspiel-, einer Bühnenbild- und einer Kostümwerkstatt in den Orient reisen und unseren Held Kasim auf seinem abenteuerlichen Weg zum Glück begleiten. Wir versprechen Spaß und ein paar neue Erkenntnisse über das Finden vom Glück“, lädt Gabriele Karla vom Bernauer Kulturamt ein.
Schauspiel-, Bühnenbild- und Kostümwerkstatt werden wie immer von professionellen Künstlern geleitet. Der Kinder-Theater-Workshop wird veranstaltet von der Stadt Bernau bei Berlin und gefördert durch die EWE- Stiftung und den Landkreis Barnim, so dass für die drei Tage nur eine Teilnahmegebühr von insgesamt 16 Euro zuzüglich Essengeld zu zahlen ist.

Interessenten werden gebeten, sich über Stadt Bernau bei Berlin (FRAKIMA), Breitscheidstr. 43 a, 16321 Bernau bei Berlin,
Tel./Fax: (0 33 38) 54 65 anzumelden.
 
Kinderbühne Saltarello wurde Sieger
Freitag, 04. Juli 2008
saltarello.jpgGroße Freude herrschte im Hort der Grundschule am Blumenhag, als der Kinderbühne Saltarello die Siegerurkunden übergeben wurden. Die Kinderbühne war beim Kinder- und Jugend-Theaterfestival mit dem Stück „Die goldene Gans oder vom Dümmling zum Prinzen“ erfolgreich mit ins Rennen gegangen. „Die Initiatoren des Festivals hatten unser Stück beim Hussitenfest gesehen und uns spontan aufgefordert, doch am Wettbewerb teilzunehmen“, erzählt Sabine Wedding, die als Horterzieherin die Kinderbühne ins Leben gerufen hat. Die Kinder seien von der Idee sofort begeistert gewesen, auch die erforderlichen Rollenumbesetzungen hätten wunderbar geklappt. „Beispielsweise hat der Erstklässler Paul Hamann von einem Tag zum anderem eine ganze Rolle einstudiert und seine Sache dann auch mit Bravour gemeistert“, lobt die Erzieherin. „Überhaupt ist die Begeisterung für das Theaterspielen sehr groß. Die Kinder freuen sich schon jetzt auf das nächste Hussitenfest und wollen unbedingt wieder ein Stück aufführen.“
 
Ladeburger Kita zum Tag der Architektur ausgewählt
Donnerstag, 26. Juni 2008
Unter den 50 in den vergangenen drei Jahren neu errichtete oder umgestaltete Gebäude, die am 29. Juni unter dem Motto „Architektur belebt“ beim landesweiten Tag der Architektur durch die Brandenburgische Architektenkammer vorgestellt werden, ist auch die im vergangenen Jahr zur Nutzung übergebene Kita der Kleinen Strolche in Ladeburg.
Für Interessenten steht das Haus ab 13 Uhr zur Besichtigung offen. Zu fachlichen Fragen geben Frau Dipl. Ing. Arch. Claudia Mielke und Frau Dipl. Ing. Sylvia Schulz gern Auskunft. Die Kinder werden mit Stolz ihre Kita präsentieren.
 
Start für Eigenheimbau in Bernau-Rutenfeld
Donnerstag, 26. Juni 2008

Eigenheimbau RutenfeldAuf dem ehemaligen GUS-Gelände an der Sachtelebenstraße tut sich was. Die ersten Grund-stücke sind verkauft, die ersten Baugenehmigungen für Eigenheime erteilt. Der Straßenbau ist in vollem Gange. Gegenwärtig wird die Schwarzdecke aufgebracht. Rudolf Bruch von der Bauregie Bernau GmbH, die im Auftrag der städtischen STAB Grundstücksentwicklungsgesellschaft die Arbeiten koordiniert, äußert sich zufrieden über den Baufortschritt: „Trotz der starken Regenfälle im Frühjahr und einiger Überraschungen im unterirdischen Bauraum liegen wir gut in der Zeit.“ Auf dem Gelände sollen Grundstücke für 63 Eigenheime erschlossen werden. Bürgermeister Hubert Handke ist zuversichtlich, dass der Wunsch der Stadtverordneten, den Namen Rutenfeld zum Synonym für gutes Wohnen werden zu lassen, in absehbarer Zeit Realität wird. Die Innenstadtnähe, der Baumbestand und die Südhanglage würden den Grund-stücken einen besonderen Reiz verleihen. Die STAB hat bereits die ehemalige GUS-Fläche an der Maßliebchenstraße zu einem Wohngebiet und die in Rehberge zu einem Wohn-, Freizeit-, und Gewerbepark umgewandelt.

Nähere Informationen unter WOW, Tel. (0 33 38) 75 66 00.
 
160 Jahre Dornröschenschlaf – Die Totenkronen in St. Marien Bernau
Montag, 23. Juni 2008
Totenkrone-frei.jpgEine Ausstellung über die Totenkronen in St. Marien Bernau wird am 3. Juli um 15 Uhr in der Marienkirche eröffnet. Dabei werden erstmals seit über 160 Jahren der Öffentlichkeit die einzigartigen Bernauer Totenkronen wieder präsentiert, eine Sammlung, die auch im bundesdeutschen Maßstab ihresgleichen sucht. Erarbeitet wurde die Ausstellung von Frau Dr. Sylvia Müller in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien.

Nur für den Zeitraum der vier Ausstellungswochen, bis zum 3. August täglich von 14 bis 16 Uhr, können die schmuckvollen Totenkronen in ihren verglasten Gehäusen, von denen ein großer Teil in den zurückliegenden Jahren dank zahlreicher Sponsoren restauriert werden konnte, aus der Nähe
betrachtet werden.

Dr. Sylvia Müller erläutert den besonderen Wert der Sammlung: „Totenkronen wurden im gesamte deutschsprachigen Raum – und darüber hinaus – den unverheiratet Verstorbenen als Lohn für ihre Jungfräulichkeit und als Ersatz für die Brautkrone verehrt, die sie zu Lebzeiten entbehren mussten. Sie waren das wichtigste Attribut des als Ersatzhochzeit und symbolische Himmelshochzeit verstandenen Ledigenbegräbnisses. Man gab sie mit ins Grab oder stellte sie als Gedächtnismale i den Kirchen aus. Für ihre Präsentation fertigte man gern Konsolenbretter oder verglaste Gehäuse und Rahmen an. In Brandenburg brachten die farbenfrohen Totenkronen in einem kaum mehr vorstellbaren Maße ‘Poesie und Leben’ in die Gotteshäuser (Fontane). Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden sie jedoch massenhaft als ‘Staubfänger’, ‘Ablenkung für die Gläubigen’ und ‘unsoziales Protzentum’ entfernt.
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